Portal 2

Als Valve im Jahr 2007 zusammen mit den Games Half-Life 2: Episode Two und Team Fortress 2 in der so genannten Orange Box den Titel “Portal” veröffentlichte, war das Spiel eigentlich nur als Dreingabe und kleinere Spielerei aus einer einzigen Idee heraus gedacht. Doch gerade das süchtig machende Spielprinzip des Games fand schnell viele Fans und konnte unter Kritikern viel Lob einfahren. Von daher war nicht verwunderlich, als man Anfang 2010 die Entwicklung des Nachfolgers bekannt gab. Portal 2 erschien nur ein gutes Jahr später auf dem PC, der Playstation 3 sowie der Xbox 360.

Das Grundprinzip des Games hat man in Portal 2 dabei beibehalten. Noch immer spielt man in Portal 3 aus der Ego-Perspektive und hat das so genannte Portal Device zur Verfügung. Damit kann man Portale im Raum erschaffen, die den Spieler an eine andere Stelle transportieren. So schießt man beispielsweise ein Portal an die gegenüber liegende Wand, die man dank eines Abgrunds aber nicht einfach so erreichen kann. Das zweite Portal schießt man auf den Boden neben sich. So entsteht eine Verbindung zwischen beiden Portalen und man kann in das Loch neben sich am Boden steigen, um bei der gegenüber liegenden Wand aufzutauchen. Auf diese Art und Weise wurden auch in Portal 2 wieder etliche Rätsel implementiert, welche die grauen Zellen des Spielers mitunter ganz schön fordern.

Wie schon andere Games zuvor, so spielt auch die Handlung von Portal 2 im Universum von Half-Life. Kenner der Spiele fühlen sich also sofort heimisch. Zusammen mit einigen neuen Ideen wurde zudem das Spielprinzip des ersten Teils noch ein wenig aufgefrischt. Typisch für Portal 2 ist unter anderem auch die eingängige Musik, die zusammen mit den hochwertigen Soundeffekten bereits einen großen Reiz des ersten Teils ausgemacht hatte. Der fortschrittliche Einsatz von Physik sowie ein eigenständier Koop-Multiplayer runden Portal 2 optimal ab.

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