Ego Shooter – Welche gibt es?

Kaum ein Genre im Bereich der Videospiele war in den letzten Jahren derart erfolgreich wie das der Ego Shooter. Dabei waren es gleich mehrere verschiedene Marken, die den großen Erfolg des Genres begründeten. Allen voran ist dabei sicherlich Halo aus dem Hause Bungie zu nennen. Das ursprünglich für die erste Xbox entwickelte Spiel löste den Hype um die Ego Shooter aus, indem es sich weltweit mehrere Millionen Mal verkaufen konnte und auf der Xbox zeigte, was technisch zur damaligen Zeit möglich war. Dank Xbox Live war der Multiplayer-Modus eine nahezu vollkommen neue Erfahrung für Spieler, die das Onlinespiel immer stärker in den Fokus rückte.

Mit der Xbox 360 und der gestiegenen Hardwareleistung im Jahr 2006 war es dann neben Halo auch die Serie Call of Duty von Activision, die für Schlagzeilen sorgte. Der Ego Shooter Call of Duty 2 zum Launch der Konsole konnte bereits gute Kritiken einfahren. Der von Infinity Ward entwickelte Ego Shooter Call of Duty: Modern Warfare dagegen löste endgültig einen Hype um das Genre der Ego Shooter aus. Die realistische Präsentation gepaart mit den zahlreichen Multiplayer-Modi sorgten dafür, dass das Genre immer wieder weitere Ableger hervor brachte.

Auf dem PC war dagegen mit Crysis von Crytek ein anderer Ego Shooter veröffentlicht worden, der vor allem für seine umwerfende Grafikpracht berühmt wurde. Diese ist selbst heute noch in vielen Bereichen unerreicht. Mit Battlefield versuchte auch Electronic Arts ein Stück vom Kuchen abzubekommen und ließ einen ebenfalls sehr erfolgreichen Ego Shooter entwickeln. Nachdem auf dem PC Valve mit Half-Life ebenfalls einen Meilenstein im Genre der Ego Shooter veröffentlichte, folgte mit Portal ein Spiel, welches Shooter mit Puzzle-Elementen vereinte und auch von Kritikern hoch gelobt wurde. Weitere bekannte Ego Shooter, die in den letzten Jahren veröffentlicht wurden, sind Far Cry, Borderlands, Rainbow Six, Binary Domain, Killzone, Resistance, MAG sowie Goldeneye.