Konsolenspiel vs. Online Games

Dank dem wachsenden Markt der Videospiele gibt es immer mehr Möglichkeiten, wie man Spielen möchte. Das klassische Konsolenspiel hat sich dabei in den letzten Jahren genauso weiter entwickelt wie die Online Games, die von vielen Spielern anfangs eher belächelt wurden. Mittlerweile ist es üblich, dass man für ein Konsolenspiel auch herunterladbare Zusatzinhalte bekommt. Mit diesen wird der Spielspaß verlängert, da auch nach dem Beenden des Spiels die Entwickler dem Spieler neue Herausforderungen bieten. Teils bezieht sich der Download Content dabei bei einem Konsolenspiel auch auf Aspekte, die den Mehrspieler-Modus des Titels betreffen. Neue Karten, Waffen und dergleichen mehr bringen so auch in den Mehrspieler-Modus mehr Abwechslung.

Bei einem Konsolenspiel ist es somit typisch, dass man sich zuerst das Spiel selbst kauft und somit eine Investition tätigt. Zudem braucht man noch die passende Konsole, damit man das Konsolenspiel auch spielen kann. Sind diese ersten Investitionen getätigt, kann man mit dem Konsolenspiel unbegrenzt lange spielen und seinen Spaß haben. Zusätzliche Inhalte müssen nicht gekauft werden, sondern werden dem Spieler optional angeboten. Bei Online Games sieht die Sache dagegen etwas anders aus. Viele Online Games sind an sich kostenlos spielbar. Man benötigt lediglich einen PC, der mit dem Internet verbunden ist. Oftmals muss man sich die Spiele dabei nicht einmal herunterladen und installieren, da die Online Games im Browser laufen. Jeder kann somit sehr schnell auf das Spiel zugreifen, ohne neben dem PC weitere Anschaffungskosten zu haben.

Dafür ist es in den Online Games üblich geworden, dass man für gewisse Dinge im Spiel Geld verlangt. Das kann entweder das Spielen selbst sein, wie es bei MMORPGs der Fall ist. World of Warcraft ist dafür ein typisches Beispiel. Eine gewisse Zeit kann das Spiel kostenlos gespielt werden, danach werden monatliche Gebühren. Andere Online Games bieten dem Spieler Hürden im Spielablauf, die man gegen Bargeld umgehen kann. Diese Mikrotransaktionen finanzieren das Spiel. Man steigt also kostenlos ein, wird dann aber bei Online Games mit spätere und oft immer wieder anfallenden Kosten konfrontiert.